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Checkliste MAB

Checkliste MAB

Checkliste Mitarbeiterbefragung

Mitarbeiterbefragungen sind seit Jahrzehnten erprobte Führungsinstrumente. Sie sind nicht das „Allheilmittel“, bieten aber – professionell durchgeführt und mit genügend Ressourcen versehen – viele neue Impulse und Stellhebel für die eigene Organisationsentwicklung. Mitarbeiterbefragungen können jedoch auch komplett schiefgehen bzw. schlecht durchgeführt werden. Damit Ihnen das nicht passiert, haben wir Ihnen unsere Erfolgsfaktoren und eine kleine Checkliste für Ihre Planung einer Befragung zusammengetragen:

Grundsätzliches:

Damit Ihre Mitarbeiterbefragung professionell, erfolgreich und nachhaltig ist und nicht zum reinen Kennzahleninstrument verkommt, empfehlen wir unseren Kund*innen den Fokus auf die folgenden vier Erfolgsfaktoren zu legen:

  • Konkrete und strategische Zielsetzung des Befragungsprojektes;
  • Ganzheitliche Partizipation durch die Beteiligung aller Mitarbeiter*innen und Führungskräfte;
  • Echtes Interesse der Leitungsebene an den Befragungsergebnissen sowie deren verantwortungsbewusste Aufarbeitung;
  • Freiwilligkeit der Teilnahme und Anonymität.

Checkliste:

  • Eine Befragung weckt bei den Teilnehmenden Hoffnung auf mehr Beteiligung und die Erwartung, dass die als positiv erkennbaren Themen in der Organisation gefördert und die Entwicklungsfelder verbessert werden. Klären Sie daher vorher ab, ob im oberen Management dieses auch wirklich gewünscht ist.
  • Klären Sie ebenso mit dem oberen Management ab, welches Ziel mit der Durchführung der Befragung längerfristig verfolgt wird.
  • Binden Sie möglichst viele Mitarbeiter*innen in den Planungs- und Umsetzungsprozess ein, um eine breite Akzeptanz zu schaffen.
  • Eine Mitarbeiterbefragung muss sich immer bis in die oberste Führungsspitze erstrecken. Also lassen Sie möglichst alle Führungsebenen beurteilen.
  • Lassen Sie Ihre Befragung von Profis durchführen. Eine Befragung durch Praktikanten/Studenten ist unglaubwürdig und zeigt, dass Sie die Befragung nicht ernst nehmen.
  • Befragen Sie alle Beschäftigten.
  • Die Teilnahme an der Befragung ist grundsätzlich freiwillig.
  • Werten Sie die Ergebnisse gründlich aus, stellen Sie die Ergebnisse vor und zeigen Sie, dass Sie aus den Daten Taten machen werden. Jede andere Vorgehensweise macht Ihre Organisation unglaubwürdig.
  • Ergebnisse aus den Fragebögen geben ein Gesamtbild ab. Sie sind dennoch nur ein Teil der Wahrheit. Es gilt, die Ergebnisse immer im Kontext mit den aktuellen Rahmenbedingungen und Benchmark-Werten zu interpretieren und die richtigen Schlussfolgerungen für den Follow-up-Prozess zu ziehen.
  • Nutzen Sie die Befragungsergebnisse als Basis für ein persönliches Einzelgespräch mit den verantwortlichen Führungskräften, um neue Ziele und Strategien vorzuschlagen. Außerdem sollte ein Team-Nachgespräch die Ergebnisse in Relation bringen.
  • Lassen Sie Ihre Mitarbeiter*innen und Führungskräfte mit negativen Ergebnissen nicht allein. Bieten Sie die Möglichkeit, die Ergebnisse mit einer geschulten Person durchzugehen, bevor sie in der Gruppe oder im Team diskutiert werden.
  • Die Ergebnisse einer Mitarbeiterbefragung müssen im Gespräch nachgearbeitet und präzisiert werden. Und vor allem: Lassen Sie auf gar keinem Fall die Ergebnisse in der Schublade verschwinden.

Sie planen ein Befragungsprojekt? Informieren Sie sich jetzt, wie eine Mitarbeiterbefragung aussehen könnte. Unser ISPA-Team steht Ihnen unter www.ispa-consult.de oder telefonisch unter 0711/ 228 79 30 jederzeit gerne zur Verfügung.

„PERSONALBERATUNG, HÖCHST PERSÖNLICH.“