Hintergrund

Anlass des Projekts ist die zunehmende Zahl der MitarbeiterInnen, die oftmals ganz kurzfristig von einem Pflegefall im familiären Umfeld betroffen sind. Unweigerlich stellt sich die schwierige Frage, wie mit dieser emotional besonders belastenden Herausforderung umgegangen werden soll bzw. kann, wenn die berufliche Tätigkeit als Fachkraft vollen Einsatz verlangt. In diesen Fällen wird die angestrebte Vereinbarkeit von Familie/Privatleben und Beruf, schon jetzt schwierig genug zu realisieren, zum dreiteiligen Balance-Akt "Vereinbarkeit von Familie/Privatleben, Pflege und Beruf".

Wir bieten

Das hierzu von der ISPA consult GmbH gemeinsam mit MaMeA GbR gestartete Projekt "45 plus : Fachkräfte sichern - in der Pflegeverantwortung entlasten" bietet moderierte Workshops für MitarbeiterInnen an, die sich von berufserfahrenen Experten/Expertinnen aus dem Pflegebereich über das aktuelle Pflege-Labyrinth und dessen situationsgerechte Nutzungsmöglichkeiten informieren lassen möchten. Themenschwerpunkte sind u.a. die vielfältigen Versorgungsleistungen bei Pflegebedürftigkeit wie z.B. verschiedene Formen der familienentlastenden Dienste, Essen auf Rädern, Betreutes Wohnen, Tages - und Nachtpflege etc., aber auch die arbeitsrechtlichen und sonstigen Rahmenbedingungen, die bei Eintritt eines Pflegefalls zu beachten sind.

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Der Europarat hat 1998 definiert:

„Gender Mainstreaming is the (re-)organisation, improvement, development and evaluation of policy processes, so that a gender equality perspective is incorporated in all policies at all levels and at all stages, by the actors normally involved in policy-making.”

Im Kern geht es um faktische Gleichstellung der Geschlechter.                  
(vgl. Gleichstellungsgesetz v. 14. August 2006 / BGBl. Teil I S.1897-1910).

Die Projekte der ISPA consult haben zum Inhalt:

  1. Organisierte Wissensvermittlung über aktuelle Kinderbetreuungsmöglichkeiten, Pflegedienste und steuerrechtliche Fragen in Form von moderierten Workshops in Unternehmen und Verwaltungen für qualifizierte Frauen in Führungspositionen oder auf dem Weg dorthin mit besonderen familiären Verpflichtungen der genannten Art. Diese sollten ermutigt und befähigt werden, ihre berufliche Laufbahn möglichst in Vollzeit und ohne einen karriereschädlichen Ausstieg fortzusetzen. In diesen Workshops werden praktikable Lösungen für bestimmte Falltypen in Gruppenarbeit erarbeitet. Vorbereitungsarbeiten wurden durch ein vorangehendes Projekt zum Aufstieg von qualifizierten Frauen in Führungspositionen geleistet. Unternehmen mit Erfahrung bei der Aufstiegsförderung und beim Einsatz von weiblichen Führungskräften sollten im Rahmen von organisierten Betriebspartnerschaften interessierten KMU-Führungskräften helfen, geeignete Fördermaßnahmen zu entwickeln und anzuwenden. Gleichzeitig erhielten die betroffenen MitarbeiterInnen themenzentrierte Off the Job-Schulungen von Experten mit der Zielsetzung, das Rollenverhalten von Führungskräften zu reflektieren und Tipps für notwendige Verhaltensänderungen zu geben.
  2. Von grundsätzlicher Bedeutung für das Thema „Gender Mainstreaming / Gleichstellung“ war ein früheres Projekt, aus dessen Erkenntnissen wir wertvolle Erfahrung zur Verfügung stellen können. Hierbei haben wir uns mit der Frage beschäftigt, wie genderspezifische Unterschiede und Diskriminierungen in verschiedenen Handlungsfeldern einer Organisation erkannt, bewertet und durch geeignete Maßnahmen planmäßig abgebaut werden können.

„Vertiefte Berufsorientierung“ ist die Bezeichnung für arbeitsmarkt- und gesellschaftspolitisch motivierte Projekte, die durch gezielte Maßnahmen den Übergang von der Schule in einen Beruf bzw. in ein Hochschulstudium erleichtern sollen. Adressaten sind Hauptschulabgänger und Gymnasiasten. Die rechtliche Grundlage hierzu: § 33 SGB III.

Die ISPA consult GmbH hat sich für „Vertiefte Berufsorientierung" (VBO) aus ökonomischen und gesellschaftspolitischen Gründen engagiert. Die Risiken falscher Berufswahl, die sich in hohen Abbrecherraten im dualen Berufsbildungssystem wie auch in den Studiengängen an wissenschaftlichen Universitäten und Hochschulen zeigt, sollten durch verbesserte Information und Kommunikation vermindert werden können.

Maßstäbe hat vor allem ein von der ISPA consult GmbH entwickeltes dreiteiliges Konzept zur vertieften Berufsorientierung an 11 Gymnasien mit insgesamt 745 teilnehmenden SchülerInnen gebracht:

  1. Vorbereitung der SchülerInnen durch Beschäftigung mit eigenen Interessenlagen und Einstellung zum Thema Studium oder Berufsbildung;
  2. organisierter Aktionstag an den Schulen mit Vorträgen und Einzelgesprächen unter Beteiligung von Vertretern der Universitäten und Hochschulen sowie aus kooperierenden Unternehmen und Verwaltungen, die unterschiedliche Berufsbilder vorstellten;
  3. Nachbereitung des Aktionstages.

Gemäss Teilnehmerbefragung hat sich der Einsatz gelohnt. Viele TeilnehmerInnen haben ihre vorgefassten Berufswünsche bestätigen können, andere haben ihre Berufswünsche geändert und ein nicht ganz kleiner Teil der vor dem Abschluss stehenden SchülerInnen hat erstmals überhaupt konkrete Berufsvorstellungen entwickelt.

Informieren Sie sich diesbezüglich gerne bei uns!

Mehrere zehntausend Familienbetriebe in Deutschland suchen in den nächsten Jahren einen Nachfolger. Angeboten wird von der ISPA consult GmbH der sog. „Dritte Weg“. Dieser sieht vor, dass der/die vorgesehene Nachfolger/in zeitlich befristet als Berater/in des Familienbetriebes durch ein eigenes Projekt aktiv wird. Der/die Nachfolger/in wird dabei durch ein erfahrenes Beratungsteam der ISPA consult GmbH betreut und prozessbegleitend unterstützt.