Flexible Arbeitszeiten sind unter den jetzigen Rahmenbedingungen wesentlich vorteilhafter als die früher üblichen starren und uniformen Arbeitszeiten für alle MitarbeiterInnen eines Unternehmens oder einer Verwaltung.

Arbeitszeitflexibilisierung ermöglicht:

  • die Anpassung der Personalkapazität an den jeweiligen, ggf. stark schwankenden Arbeitsanfall, z. B. durch Variierung der Wochenarbeitszeit innerhalb definierter Ober- und Untergrenzen (= arbeitsanfallorientierte Arbeitszeitflexibilisierung);
  • die Nutzung von Kostensenkungspotenzialen, z. B. durch eine passgenaue Stellenbesetzung, Vermeidung von Überstunden, etc. (= kostenorientierte Arbeitszeitflexibilisierung);
  • mehr Kundenorientierung, z. B. durch kundenorientierte Öffnungs- und Ansprechzeiten (= kundenorientierte Arbeitszeitflexibilisierung);
  • verbesserte Anpassung der Arbeitszeitregelungen an die differenzierten Arbeitszeitwünsche der MitarbeiterInnen sowie mehr Selbstbestimmung und Selbstverantwortung für die geleistete Arbeitszeit             (= mitarbeiterorientierte bzw. zufriedenheitsorientierte Arbeitszeitflexibilisierung);
  • erhöhte Attraktivität des Unternehmens als potenzieller Arbeitgeber im „War for Talents" (= arbeits-marktorientierte Arbeitszeitflexibilisierung);
  • erhöhte Chancen für die Gleichstellung der Geschlechter (Gender Mainstreaming) und für mehr Ausgewogenheit von Beruf und Familie (= familienorientierte Arbeitszeitflexibilisierung).

Ob und mit welchem Erfolg die Zukunft der Arbeit bewältigt werden kann, wird ganz wesentlich von Art und Ausmaß der Arbeitszeitflexibilisierung abhängen.